Seite auswählen

„18 Jahre gibt es uns nun schon und wir haben nie wirklich eine Vision gebraucht Herr Röhler.
Ich finde es aber wichtig, dass wir mal drüber sprechen. Was denken Sie denn, kann eine Vision bewirken?“

`Herr Appler. Ich denke darüber eigentlich nur eines.`

„Und zwar?“

`Wer sich damit nicht vernünftig beschäftigt, verpasst etwas, und zwar: ^sein Flugradar richtig zu bedienen^.`

Als ich mit Herrn Appler über das Thema „Vision und die Sinnhaftigkeit“ sprach,
war uns beiden klar, dass es nicht darum geht, solch ein großes Thema theoretisch bei „nem“ Kaffee zu erörtern.
Klar ist auch, dass die Visionsbildung von nahezu allen Unternehmen wenig ernst genommen wird.

„Was genau meinen Sie mit ^Flugradar bedienen“ – Herr Röhler?“

`Kleine Geschichte dazu Herr Appler. Ich habe mal, vor nunmehr 19 Jahren, so einen seltsamen Visionsworkshop besucht.
Skurrilerweise hatten wir diesen Workshop nicht bei einem originellen Beratungsunternehmen oder bei irgendeinem Trainingsunternehmen abgehalten – so wie man das vielleicht herkömmlich so kennt.`

„Aha, sondern?“

`Na ja, ehrlich gesagt war das garnicht das eigentliche Anliegen, warum ich dort hingegangen bin – ich meine:
„das Bilden einer Vision, oder so etwas, war eigentlich damals garnicht mein Thema.
Denn ich war eigentlich dort, um für meine persönliche Entwicklung Klarheit zu bekommen.
Es ging mir eigentlich darum, aus einer persönlichen Krise herauszukommen,
in der ich mich damals befand.`

„Ok, und da haben Sie plötzlich eine Vision gehabt oder was?“

`Nein nein. Das nicht;). Ich habe mich damals für solche Dinge wie „die Lebensweise der amerikanischen Ureinwohner,
*der dort ansässigen Indianer“ interessiert.
Und, da sich damals – im Herbst 2001 – die Möglichkeit bot, mit so einem Stammesältesten eines Reservats in Arizona in Kontakt zu kommen, bin ich da einfach mal hin.
Und, was soll ich Ihnen sagen. Wenn man anderen Kulturen einmal näher lauscht,
erfährt man tatsächlich einiges vom Leben, was durchaus im Business auch sehr hilfreich ist.`

„Zum Beispiel?“

`Na. Nehmen wir doch das Thema ^Vision^. Wussten Sie, dass Indianer die Angewohnheit haben,
ihre Visionsbildung mit Symbolen, mit gesprochenen Ritualen und mit sogenannten Affirmationen zu verbinden.
Das mag sich für unser eins etwas merkwürdig anhören. Aber: eine Vision für sein Leben zu entwickeln,
beinhaltet in der indianischen Sprache gleichermaßen das, was wir im Businesskontext gemeinhin mit einer Mission,
mit den sogenannten Antriebsfaktoren und den Treibern vergleichen, die die Vision, sozusagen als das Fundament,
stützen.`

„Ok, Herr Röhler. Sie verstehen mich bitte nicht falsch. Ich habe mit solchen Sitten und Gebräuchen zum einen ^wenig am Hut^. Und zum anderen verstehe ich noch nicht, warum Sie nun so weit ausgeholt haben. Was genau wollen Sie mir nun damit sagen?“

`Ja, das verstehe ich natürlich. Na, ich habe damals etwas erfahren, was ich hier,
innerhalb von Unternehmen und bei Menschen allgemein so gut wie garnicht erlebe. Das möchte ich damit sagen.`

„Und zwar?“

`Ich habe mir damals in diesem sehr speziellen Workshop, übrigens gemeinsam mit vielen Top-Unternehmensberatern,
aber auch einfach nur mit Eltern und Kindern, die einfach nur wissen wollten, warum sich Krisen im Leben ergeben und wie man damit anders umgeht und so weiter….; ich habe mir damals Gedanken gemacht,
wie und warum das sein kann…`

„Ja, was denn…?“

`Na ja. Ich habe damals meine persönliche Lebensvision; übrigens in echt mühsamer und herausfordernder Arbeit, erarbeitet. Ich hab sie mir dann später auf ein 2 x 2 Meter-Plakat gemalt. Ich muss dazu sagen, ich kann überhaupt nicht malen, aber es hat sich tatsächlich bewahrheitet wissen Sie…das, was dieser alte Mann mir damals gesagt hat.`

„Aha, was hat er gesagt?“

`Na, er sagte mir während dieser ganzen 5 Tage jeden Morgen immer diesen Satz:
„Jens, let your ^must have thougts^ go and give your live task your attention and fill it up with your inner power.“
`Und wissen Sie Herr Appler. Ich wusste damals, als ich dieses Bild auf ein riesengroßes Poster malte nicht,
was das nun genau zu bedeuten hat. Heute weiß ich das natürlich.`

„Aha. Jetzt bin ich gespannt.“

`Der alte Mann erzählte mir hinterher noch dieses:
„Jens, it`s not important in life, on which cloud you want to fly.
It`s more important, how do you color your clouds while you are flying.
Ja….und mit diesem einen Satz begann ich dann irgendwann, mit meiner Vision das fliegen zu lernen.`

„Und wie genau sieht das aus Herr Röhler?“

`Na. Einfach so.`

„Wie nun?…“

`Na, ich schaue mir die Wolken genau an und lebe jeden Tag danach, was ich damals in sie hineingeschrieben habe…

…ja….und jeden Tag male ich sie mit den dazu passenden Farben aus wissen Sie…

„Ok…hmmm…“

`Ja Herr Appler…weil…..eine Vision….das ist zunächst einmal nur so etwas wie „Fliegen Wollen.“
Mehr eigentlich noch nicht.`

„Und dann?“

`Na, dann richten Sie Ihren Blick immer auf die Wolken….

die Sie ja selbst bemalen…

…Herr Appler……`

:….?

„Na, dann suche ich mir mal meine Wolke, mit der ich fliegen möchte…

…würde ich sagen.“

Allgemeine Information:
Zur Richtigstellung und aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes.
Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.

Was ist Ihr Status Quo am Markt heute?
Wo stehen Sie mit Ihrer Positionierung heute am Markt?
Wie groß ist die Gefahr, dass Sie mit Ihrem Thema scheitern?
Welche Möglichkeiten, Sie als Marke bekannt zu machen, liegen heute noch brach?
Gut möglich, dass Sie unseren Markenpersönlichkeitscheck gar nicht brauchen…

Vielleicht kennen Sie aber jemanden – ein Unternehmen, dem er helfen könnte.

Herzlichen Gruß,
Ihr Jens Röhler

Webseite: www.die-positionierer.com/#kontakt
eMail: jr@die-positionierer.com
Telefon: + 49 170.832.5045